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Judentum im Aufbruch.
Von der neuen Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland, Österreich und der Schweiz
ISBN 3-934658-38-5, JVB - Jüdische Verlagsanstalt Berlin, Dezember 2002, 200 Seiten, 69 Fotos


Durch die Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion hat sich die jüdische Gemeinschaft in Deutschland nicht nur vergrößert. Sie ist auch pluralistischer geworden. 

Im orthodoxen Spektrum setzt die chassidische Bewegung Chabad Lubawitsch die Akzente und konzentriert sich dabei auf die, nach 1945 orthodox geprägten Einheitsgemeinden. Für die in Deutschland ursprünglich traditionsreiche liberale Strömung blieb in diesem Rahmen wenig Raum zur Entfaltung. Nur Berlin unterhielt stets auch eine liberale Synagoge alten Stils mit Orgel und gemischtem Chor. Mitte der 90er Jahre öffnete sich die Jüdische Gemeinde Berlin aber auch für experimentelle und egalitäre Minjanim (Gebetsgemeinschaften). Außerhalb der Hauptstadt gründeten sich in Deutschland ab 1995 an verschiedenen Orten eigenständige liberale Gemeinden, vereinigten sich in einer "Union Progressiver Juden" und schlossen sich der Weltunion für progressives Judentum (WUPJ) an. Die Anhänger dieser Richtung begreifen sich zumeist in der Nachfolge des liberalen deutschen Judentums vor der Schoa. Heute orientieren sie sich jedoch eher an Reformströmungen im amerikanischen und britischen Judentum. 

Im deutschsprachigen Schweiz begann die liberale Renaissance bereits in den 50er Jahren und mündete 1978 in Zürich in die Gründung einer Jüdischen Liberalen Gemeinde. Angeregt durch das Zürcher Vorbild, etablierte sich 1990 auch eine liberale Gemeinde in Wien. Die österreichische Initiative wiederum vermittelte erste Impulse nach Deutschland. 

Hier wie dort stießen und stoßen die Liberalen immer wieder auf heftigen Widerstand der Orthodoxie. Neuerdings sucht sich auch die konservative "Masorti"-Bewegung im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Egalitär wie die Liberalen und doch stärker traditionell orientiert, nimmt sie eine mittlere Position ein zwischen Orthodoxen und Liberalen.

Die Differenzierung des Judentums in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Thema dieses Buches - historisch, aktuell, angereichert durch Bilder, lexikalische Stichworte, Personenporträts und Kurzfeatures aus dem Gemeindeleben.

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