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Die Forschungsstelle für Musik- und Medientechnologie.
Eine musikwissenschaftlich und musikpädagogisch orientierte Einrichtung an der Universität Osnabrück

 

© für das Manuskript bei Heinz-Peter Katlewski, 2000. 


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für Deutschlandfunk "Musikszene"
Sonntag, 30. April 2000, 15:05 - 15:58 Uhr

Teil 1 (von 15)

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Audio 1


Am Mikrofon ist Heinz-Peter Katlewski, heute aus Osnabrück, der drittgrößten Stadt Niedersachsens im äußersten Südwesten des Bundeslandes. Hier, in der obersten Etage des alten kurfürstlichen Schlosses, sind die Musikwissenschaftler und die Musikpädagogen der Universität untergebracht – der Fachbereich 3 – und , damit eng verbunden, die Forschungsstelle für Musik- und Medientechnologie an der Universität Osnabrück. Um diese Forschungsstelle geht es heute in der Musikszene Deutschland. 

Richten Sie sich darauf ein, dass ihnen das eine oder andere fremd vorkommen wird. Interessant wird es auf jeden Fall. Und lassen sie sich auf ein paar ungewohnte Klänge ein.

 Diese Forschungsstelle ist nicht zuletzt ein musikalisches Labor, in dem auch Studierende experimentieren dürfen, ja sogar müssen. Denn das gehört zum Studium, auch diese „Variationen über Johannes Brahms“:

Atmo 1 (Variationen über Johannes Brahms)

von Martin Gieseking, Olaf Schillmöller, Ulrike Niemeyer, 1995

 
O-Ton 1 (Martin Gieseking, Osnabrück, 23.3.2000)
Das ist schon relativ lange her. Da war unser Studio noch nicht erneuert. Das haben wir noch mit einem alten Atari-ADAP-System gemacht. Es sind im Prinzip gesampelte Vokale und Konsonanten gewesen aus der dann was zusammengesetzt wurde.

Es war vor fünf Jahren. Damals machte Martin Gieseking im Rahmen seines Studiums gemeinsam mit zwei weiteren Studierenden die übliche Tonbandarbeit. Sie nannten sie respektlos „Variationen über Johannes Brahms“. Alle Studierenden der Musikwissenschaft und der Musikpädagogik in Osnabrück müssen eine solche Tonbandarbeit machen, nachdem sie sich zuvor zwei Semester lang in Lehrveranstaltungen in die Grundlagen der Audio- und Synthesizertechnik eingearbeitet haben. Die Musik in dieser Sendung stammt überwiegend aus Ausschnitten von solchen Tonbandarbeiten. Die entsprechenden Kurse zur zeitgenössischen Audiotechnik gibt am Fachbereich Musik und Musikwissenschaft der Leiter der Forschungsstelle Musik- und Medientechnologie und Professor für systematische Musikwissenschaft und Musikelektronik, Bernd Enders:

O-Ton 2 (Prof. Dr. Bernd Enders, Osnabrück)
Bei diesen Tonbandproduktionen gebe ich wenig eigentlich an Vorgaben. D.h. sie sind stilistisch sehr frei. Das heißt die Studierenden können sich den Musikstil und eine bestimmte Art das zu machen, selbst aussuchen. Die einzige Bedingung ist nur, dass es mit musiktechnischen Mitteln oder audiotechnischen Mitteln gemacht werden muss. Und es muss ein Musikstück ergeben. Es darf also kein Hörspiel sein, wo vielleicht mal Musik vorkommt, sondern es muss im weitesten Sinne allerdings ein Musikstück sein. Und eine Collage, eine Musikcollage zählt natürlich dazu. Aber wir haben Tonbandarbeiten von der Jazzimprovisation, die mit Hilfe technischer Mittel zusammengesetzt wird, über computerbasierten Kompositionen, wo der Computer also mitkomponiert hat, bis hin zur Vertonung von Fabeln, von Märchen, von Gedichten, und auch ganz experimentelle Stücke, sagen wir mal, à la Stockhausen.
 
Atmo 2 (Algorithmic – Algorhythmische Komposition)
von Andreas Schniederalbers, 1996 - Ausschnitt)

Teil 1 (von 15)

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