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Die Forschungsstelle für Musik- und Medientechnologie.
Eine musikwissenschaftlich und musikpädagogisch orientierte Einrichtung an der Universität Osnabrück

© für das Manuskript bei Heinz-Peter Katlewski, 2000. 


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für Deutschlandfunk "Musikszene"
Sonntag, 30. April 2000, 15:05 - 15:58 Uhr

Teil 2 (von 15)

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Audio 2


Trotz Tonbandarbeiten, Tonbänder oder Tonbandgeräte, wie sie vor Jahren noch üblich waren, wird man hier in den Studioräumen vergeblich suchen. Gehalten hat sich nur der Begriff. Neben Keyboards, Effektgeräten und anderen Maschinen zur Klangerzeugung und Klangbearbeitung, gibt es hier zehn PCs - Personal Computer, und die sind untereinander vernetzt. Als wissenschaftliche Hilfskraft betreut Benjamin Schmidt-Rhaesa diesen Computerpark.

O-Ton 3 (Benjamin Schmidt-Rhaesa, Osnabrück)
Wir haben innerhalb des Fachbereichs Musik ein Netzwerk mit allen Computern aufgebaut. Diese Rechner stehen alle in Verbindung untereinander. Und so ein Netzwerk muss einen Namen kriegen. Das heißt nun Musik ganz einfach. Aber jeder Computer, der da aktiv ist, bekommt auch einen Namen. Und wie man sieht, hier stehen Barabara, Trilock, Duke, Karla und Lil. Das sind alles die Namen von Jazzmusikern. Also Baraba Dennerlein, Duke Ellington, Satchmo ist drüben, Louis Armstrong und so, Matthew Parker haben wir, Lionel, Lionel Hampton. Und solche Sachen.

Für Popmusiker und für Musiker, die experimentelle elektronische Musik machen, ist das zwar nichts Neues, aber Laien staunen immer wieder. Selbst die Keyboards hier, die mit ihren schwarzen und weißen Tasten aussehen wie ein handliches Klavier, sind mit den guten alten akustischen Musikinstrumenten nicht mehr verwandt. Denn was sie an Klängen produzieren, entspricht nicht notwendig auf- und absteigenden Tonschritten. Ein Keyboard ist ein MIDI-Instrument. Es löst zunächst nichts anderes aus als Programmbefehle, nämlich die Befehle,  die den einzelnen Tasten zugeschrieben wurden:

O-Ton 4 (Benjamin Schmidt-Rhaesa, Osnabrück)
MIDI ist eine Abkürzung, die steht für Musical Instruments Digital Interface. Das ist ne Standardisierung, die wurde 1981 standardisiert. Das ist eine Standardisierung zur Datenübertragung zwischen verschiedenen Synthesizergeräten. Ich gebe dafür am besten mal ein einfaches Beispiel. Wir haben hier den Fall, dass  wir ein Keyboard haben, eine Tastatur, auf der wir wie auf dem Klavier spielen können. Und wir haben einen Klangerzeuger, das ist die Soundkarte in diesem Fall. Und es muss irgendwie standardisiert sein, dass die Soundkarte die Daten versteht, die das Keyboard losschickt. Und diese Standardisierung wird über MIDI geregelt. Damit lassen sich mehrere Klangerzeuger hintereinander koppeln und mit mehreren Tastaturen steuern. Es ist eine Standardisierung zur Datenübertragung von Musiksynthesizern.

An der Osnabrücker Universität hat die Beschäftigung mit elektronischen Medien der Klangerzeugung Tradition. Schon in den Zeiten, als im Schloss statt der Universität noch eine Pädagogische Hochschule ihren Sitz hatte, sollten die künftigen Lehrerinnen und Lehrer mit den frühen Formen der elektronischen Musik vertraut gemacht werden. Dazu wurden damals Tonbandgeräte angeschafft und analoge Synthesizer.


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