Ein
solcher analoger Synthesizer aus den frühen siebziger Jahren steht im Büro
des Leiters der Forschungsstelle - ein Gerät so groß wie ein
Wohnzimmerschrank mit vielen Knöpfen, Schaltern, Hebeln und Steckfeldern:
ein Synthie 200. Und wie funktioniert er? Professor Enders:
O-Ton 5 (Prof.Dr. Bernd Enders
wg. Synthesizer, Osnabrück)
Ich kann ihn mit Knöpfen und diesen Stiften hier im Steckfeld bedienen
und hier jetzt Sound zusammenstellen, ganz anders als Bildschirm mit der
Maus, hier richtig mit der Hand in dem ich an Schaltern, Knöpfen drehe
und die Stifte setze. Den ersten Stift setze ich hier jetzt rein: (Klang)
Und damit habe ich einen Sägezahnsound gewählt, den ich jetzt
einstellen kann. Und der zweite Stift - schalte einen weiteren
Sägezahnoszillator hinzu (Klang) . Jetzt schicke ich diese
beiden Oszillatoren über einen Filter (Klang), so dass ich die
Klangfarben ändere. Die Klangfarben kann ich auch zufällig ändern
lassen oder über einen weiteren Oszillator, dann bewegt sich das Filter
auf und abwärts (Klang), das geht jetzt auf- und abwärts. Das
geht jetzt automatisch (Klang), die beiden Oszillatoren kann ich über
einen Joystick steuern (Jaul-klang, Hup-Klang). |
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Solche
Effekte und noch viel mehr kann heute fast jeder PC. Nötig ist nur eine
halbwegs brauchbare Soundkarte. Dieser Synthie 200 ist ein Saurier unter den
Synthesizern, ein musikarchäologisches Museumsstück. Aber dort liegen die Anfänge
der elektronischen Musikproduktion. Heute ist sie uns selbstverständlich
geworden, auch weil es in der Regel gefälliger klingt.
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((aufblenden „That’s the way,
I like it“))
Atmo 3
That’s the Way I Like
it,
auf: Backstreet Boys, Backstreet’s Back
Chip 188/ INT: 0516842D, LC 7923
((ausgeblendet sein, bei „I like it“))
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