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Die
Forschungsstelle für Musik- und Medientechnologie.
Eine
musikwissenschaftlich und musikpädagogisch orientierte Einrichtung
an der Universität Osnabrück
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für das Manuskript bei Heinz-Peter Katlewski, 1995.
Hyperlinks
sollten aktuell sein. Bei fehlerhaften oder toten
URLs bitte ich um ein kurzes E-Mail mit Hinweis auf die
entsprechende Seite und den Link. Danke.
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Heute
können manche Musikstile zwar völlig darauf verzichten akustische
Instrumente einzusetzen, nicht aber auf
Technik, vor allem nicht auf jene Technik, der die meisten von uns
den größten Teil ihrer musikalischen Hörerfahrungen verdanken: der
Digitaltechnik. Im Gegensatz zu analog verarbeiteter Musik bedeutet
ihre Digitalisierung, dass jeder
musikalische Klang in über 40 Tausend Stücke pro Sekunde zerhackt
wird. Diese Stücke werden erst wieder vom Computer zusammengerechnet. Im
Verhältnis zum vollständigen
analogen Sound gehen bei der Digitalisierung zwar Informationen
verloren, aber für das menschliche Ohr ist das nicht mehr wahrzunehmen.
Dafür können digitalisierte Töne und Geräusche in beliebiger Weise
verwaltet, gespeichert, zergliedert und bearbeitet werden. Das ermöglicht
ganz neue Klänge. Nicht nur bestimmte Varianten der
experimentellen Musik machen sich das zunutze, sondern auch HipHop
und die ganze Techno- und Dance-Szene. Aber auch alle anderen populären
Genres nutzen digital erzeugte Klänge, selbst wenn sie akustisch klingen.
Sonja Ihlo und Michael Puchbauer haben die Fusion akustischer und
digitaler Musik 1995 im Rahmen ihrer Tonbandarbeit parodiert: „Bach
meets Techno“.
Atmo
4 (Bach meets Techno)
von Sonja Ihlo, Michael Puchbauer, 1995 - Ausschnitt)
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