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Die Forschungsstelle für Musik- und Medientechnologie.
Eine musikwissenschaftlich und musikpädagogisch orientierte Einrichtung an der Universität Osnabrück

© für das Manuskript bei Heinz-Peter Katlewski, 2000. 


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für Deutschlandfunk "Musikszene"
Sonntag, 30. April 2000, 15:05 - 15:58 Uhr

Teil 7 (von 15)

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Audio 7


O-Ton 7b (Prof. Dr. Bernd Enders, Osnabrück)
Das ist der Grund warum wir einfach die musikkulturellen Folgen, die pädagogischen Folgen und die musikwissenschaftlichen Folgen von neuen Musiktechnologien zu erforschen. Und um diese Forschungskräfte zu bündeln, haben wir hier 1997 die Forschungsstelle Musik- und Medientechnologie an der Universität Osnabrück gegründet ....

... und damit den Grundstein gelegt, für eine Reihe von Forschungsprojekten. Die meisten haben eine enge Beziehung zur Musikpädagogik. Das zur Zeit prominenteste ist ein Multimedia-Produkt, ein Computerprogramm zur Gehörbildung, das beim SCHOTT Musik-Verlag in Mainz erschienen ist. Die erste Version davon gab es bereits lange vor der Gründung der Forschungsstelle. 1990 kam sie auf den Markt für die damals bei Musikern beliebten Atari-Rechner.

O-Ton 8 (Prof. Dr. Bernd Enders, Osnabrück)
Die Idee entstand 1985, die Idee, den Computer zum Lernen in der Musik einzusetzen. Mich hat immer fasziniert, wie viel man an Lernaufgaben an den Computer übergeben kann. Die Idee damit eine Gehörbildung anzufangen, liegt nahe, weil bei der Gehörbildung braucht man einen Partner, einen Partner, der einem Intervalle, Skalen, Akkorde, Rhythmen vorspielt. Und das ist natürlich schwer für einen Musikstudenten beispielsweise diesen Partner jederzeit zur Verfügung zu haben. Der Computer ist aber ein geduldiger Übungspartner. Er steht zu jeder Zeit bereit. Er kann sich einstellen. Wir haben das gemacht, dass die Programme von vorne herein sehr interaktiv und sogar adaptiv sind, d.h. adaptiv bedeutet, dass sie sich anpassen an die Leistungsstand, die die Übungsaufgaben in der Schwere dann entsprechend steuern, was natürlich ein großer Aufwand war, um das alles hinzubekommen, um das alles zu programmieren.

Ursprünglich sollte diese Software Bewerbern für ein Studium der Musikpädagogik oder Erstsemestern der Musikwissenschaft helfen, eine wesentliche Voraussetzung für das Studium zu erwerben.


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