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Die Forschungsstelle für Musik- und Medientechnologie.
Eine musikwissenschaftlich und musikpädagogisch orientierte Einrichtung an der Universität Osnabrück


© für das Manuskript bei Heinz-Peter Katlewski, 2000. 


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für Deutschlandfunk "Musikszene"
Sonntag, 30. April 2000, 15:05 - 15:58 Uhr

Teil 14 (von 15)

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Audio 14


Der musikwissenschaftliche Sinn ist nun allerdings nicht, die menschliche Interpretation künftig den Computer zu überlassen, meint Joachim Stange-Elbe:

O-Ton 19 (Dr. Joachim Stange-Elbe, Osnabrück/Rostock)        
Einmal ist es wichtig herauszufinden, wo sind die Schnittstellen zwischen Analyse und Interpretation. Da berufe ich mich auf Adorno, herauszufinden, wie kann man eigentlich mit der Analyse gehen interpretatorisch. Das ist erst mal das eine. Das andere ist der pädagogische Aspekt, der dahinter steckt, eben den Interpreten bewusst werden zu lassen, was Interpretation eigentlich ist. Die meisten wissen das nämlich nicht, weil sie es im Klavierunterricht oder im Instrumentalunterricht generell, weil es ihnen nicht vermittelt wird. Das erleben sie immer wieder: die Leute sitzen am Instrument, sitzen am Klavier, und wissen, wenn sie interpretieren nicht, was sie tun. Oder beispielsweise ne Reduktion vorzunehmen, oder eine Perspektivenwechsel, ne Reduktion ist es ja nicht, wirklich das Koordinatensystem aufzuziehen mit der Zeitachse, mit der Tonhöhenachse, um da die Töne abzutragen.

Und so klingt zum Beispiel Bachs "Kunst der Fuge" wenn das Computerprogramm Rubato aus eigener Analyse seinen Stimmungen freien Lauf lässt:

Atmo 11 (Stange-Elbe: Bach, Kunst der Fuge)
Artikulation, Dynamik, Agogik, Computer auf Klavier
((zügig ausblenden))

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