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Anlass
Musik
- Technik - Medien
Forschungen zur
Beziehung von Technik und Musik in Schule, Wirtschaft und Gesellschaft
diverse Hörfunk-Beiträge
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Computer verhelfen nicht nur
zu immer neuen Formen der Verbreitung von Musik; sie ermöglichen auch
musikalischen Laien zu komponieren - und einzelnen Musikern mit großen
Klängen zu arbeiten. Ein beträchtlicher Teil der zeitgenössischen
Musik, zumal in den populären Genres, wird heute mit Hilfe von
Speichermedien aus kleinen und großen Klang- und Musikfetzen
zusammengefügt und dann wieder von Datenträgern ausgespielt.
Die Osnabrücker
"
Forschungsstelle für Musik- und Medientechnologie (FMT)" widmet sie sich den neuen Varianten des Musizierens, untersucht
deren Bedingungen unter musik-, kommunikationswissenschaftlichen und
ökonomischen Aspekten und unterstützt sie durch die Entwicklung von Informationssystemen,
modernen Lehr- und Lernmitteln. Schließlich hat sie einen Online-Verlag
ins Leben gerufen, die vor allem Studierenden ermöglichen soll, preisgünstig
publizieren zu können: electronic
publishing Osnabrück - epOs.
Derweil
wachsen die Sorgen in der Wirtschaft vor den scheinbar unbegrenzten
Möglichkeiten für Internet-Nutzer. In viel größerem
Maße als bisher könnte Musik künftig online heruntergeladen,
vertrieben und verbreitet werden. Technisch ist das kein Problem.
Jugendliche verwandeln schon heute ihre CDs in Musik-Dateien und
tauschen sie im Internet. Musikverleger dagegen legen nur vereinzelt
musikalische Appetithappen ins Netz in der Hoffnung die surfende
Musikgemeinde würde regulär einen Tonträger ordern.
Tatsächlich aber geht die Zahl
der über den Handel verkauften Compact Disks kontinuierlich zurück,
während jene der verkauften CD-Brenner rapide ansteigt. Diese Tendenz
könnte für die Musikverlage und den Handel in eine ökonomische
Katastrophe münden. In Forschungslabors, Tagungen und Konferenzen wird
nach Methoden gesucht, Medien jeder Art - Musiknoten ebenso wie
Klangdateien - so mit speziellen Markierungen versehen zu können, dass
Copyright-Verletzungen bis zur Quelle zurückverfolgt werden können.
Ein Beispiel ist das europäische Projekt WEDELMUSIC (WEB Delivering
of Music Scores).
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Manuskripte
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Beispiele
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Beiträge
für
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DLF,
HR 1,
MDR Kultur,
NDR 3, SR 2
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Einige
Software:
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Bücher
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Computerkolleg Musik
Gehörbildung
ISBN 3-7957-0331-X
Schott Music, Mainz 1999
CD ROM
Das an der Osnabrücker Forschungsstelle
für Musik- und Medientechnologie entwickelte Programm wendet sich an
Anfänger und Fortgeschrittene. Spielerisch wird nach und nach das Gehör
trainiert und die Fähigkeit ausgebildet, Klänge zu unterscheiden. Das
Programm wurde zwar für Erwachsene entwickelt, aber es wurde auch
erfolgreich an Grundschülern getestet. Der CD-ROM Computerkolleg Musik
– Gehörbildung wurde von der Gesellschaft für Pädagogik und
Information am 1.9.2000 die COMENIUS-Medaille verliehen als ein
exemplarisches Bildungsmedium (GPI) e.V. bekommen.
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Bücher:
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Software
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Bernd
Enders,
Lexikon Musikelektronik
ISBN 3-254-08352-0
Atlantis-Schott, 3. erw. und überabeitete Auflage, Mainz 1997, 397 Seiten,
zahlr. Abb.
Aufgrund
der raschen technischen Entwicklung der letzten Jahre werden ständig neue
Instrumente und Geräte mit immer raffinierteren klanglichen und
technischen Möglichkeiten angeboten. Damit tauchen stetig neue, häufig
englische Fachbegriffe auf. Ziel dieses Lexikons ist es, die anfallenden
Begriffe zu erläutern, englische Fachwörter zu übersetzten und deren
konkrete Aussprache anzugeben. Darüber hinaus führt es den Leser
systematisch über eine umfassende Verweistechnik zu vergleichbaren
Informationserweiternden Stichwörtern und zu wichtigen Oberbegriffen,
unter denen sich kompakte Darstellung wichtiger Zusammenhänge,
Grundlagen, Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten der entsprechenden
Bezeichnungen findet. (Text: Verlagsinformation)
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Heinz
W. Burow:
Musik, Medien, Technik. Ein Handbuch.
ISBN3-89007-441-3
Laaber-Verlag Laaber 1998
348 Seiten, ein Glossar im Anhang
Der Autor
gehört nicht zur Forschungsstelle, thematisch passt sein Buch jedoch
dazu. In fünf Kapiteln wendet er sich seinen
drei Themen zu. Zunächst liefert er eine kommunikations- und
informationstheoretische Einführung, schildert dann die Entwicklung der
Produktionsbedingungen in der Musikindustrie, geht auf Musikvertrieb
und Medienwirkung und wagt dann einen Ausblick auf die Zukunft. Er sinniert
über Folgen der Technik und den zu erwartenden Strukturwandel. Ein
brauchbarer Einstieg, um Zusammenhänge zwischen Musik, Medien und Technik
verstehen zu lernen. Eine ausführliche
Rezension wurde im Musikjournal des Deutschlandfunks gesendet.
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Paolo
Nesi, Pierfrancesco Bellini,
Christoph Busch:
Proceedings(ed.):
First International Conference on
WEB Delivering of MusicDiese Zusammenstellung enthält alle Referate
der Tagung. Das WEDELMUSIC Projekt steht zwar im Mittelpunkt, aber es
werden auch andere Konzepte vorgestellt. Der Reader ist nach sieben
Aspekten gegliedert (Übersetzung):
- Schutz der Musik
- Kulturelles Erbe
- Modellierung und Verteilung von Musik
- Musikanalyse und Klassifizierung
- Möglichkeiten der Nutzung und
Beeinflussung von Audiosignalen
- Editieren und Erkennen von Musik
- Anwendungen
Aus Deutschland federführend beteiligt war
das Fraunhofer Institut für graphische Datenverarbeitung in Darmstadt.
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