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Wir sagen einfach Marrti. Marrti Luther!
25 Jahre Finnisch-Lutherische Gemeinde in Köln


für Studio ECK - Evangelische Radiowerkstatt im Bürgerfunk von Radio Köln
Samstag, 15. März 1997, 18:22 - 18:56 Uhr

Teil 3 (von 3)

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Kirche heißt in der Kölner finnischen Gemeinde vor allem Geselligkeit. Die Gemeindeglieder arbeiten gabenorientiert, betont der Pfarrer der Gemeinde Jari Suvila. Jeder und jede nach seinen bzw. ihren Fähigkeiten. Der Pfarrer kann sich so ganz auf seine pastoralen und theologischen Aufgaben konzentrieren. Die Arbeit im Gemeindezentrum Berris in der Berrenrather Str.213  machen Ehrenamtliche. Und auch die 14 verschiedenen wöchentlichen Freizeitgruppen werden nur von Laien organisiert. Für deutsche Interessenten sind die meisten dieser Gruppen offen. Jeder kann kommen, und sei es nur, um Finnisch zu lernen. In fünf verschiedenen Unterrichtsgruppen kann die Sprache auf nahezu jedem Niveau gelernt werden. 

Geradezu multinational ist diese Gruppe. Hier wird getanzt.

O-Ton 6 (Michael Tivissen, Volkstanzgruppe)

((Musik und Gesang, mit dem folgenden O-Ton verblenden))

Frage: Ich bin jetzt hier reingeraten - in eine Tanzveranstaltung. Was passiert hier genau? Sie sind hier ein Teil der Finnischen Gemeinde und haben hier so einen Tanzkreis.

Ja, wir sind ein Teil der finnischen Gemeinde, wie sie gerade sagte. Und wir sind die Volkstanzgruppe der Finnischen Gemeinde. Die besteht jetzt 24, nicht 25 Jahre, wie eigentlich die Gemeinde, sonst könnte man auch gleichzeitig feiern. Und wir haben uns zur Aufgabe stellen, eigentlich die finnische Kultur ein bisschen zu verbreiten, gerade die Tanzkultur auch damit Freude zu machen. Macht uns allen viel Spaß. Das kommt gut an.

Frage: Wer macht da alles mit?

Eigentlich ist die Tanzgruppe für jeden offen. Wir sind also nicht nur auf Finnen beschränkt. Wir sind nicht nur auf Deutsche beschränkt. Es waren auch Belgier hier, Italiener sind dabei. Die Damen sind dagegen alles Finninnen. Und die Herren, das ist unter-schiedlich. Ein Teil Finnen sind dabei, Deutsche, andere Nationalitäten. Also für alle offen, eigentlich.

Frage: Was machen Sie gerade im Moment? Es sieht so aus, als wenn hier für etwas geprobt wird.

Wir haben hier am Samstag, in zwei Tagen also, das große Fest der finnischen Gemeinde zum 25 Jubiläum. Das Zentrum wird 25 Jahre. Beides wird hier gleichzeitig gefeiert. Und wir haben ‘nen Tanzauftritt. Und wir wollten dann eigentlich an Ort und Stelle mal proben um die Örtlichkeiten besser kennen zu lernen, um die Stellen, wo bestimmte Leute zu stehen haben, damit es nachher eigentlich besser klappt beim Originalauftritt.

Frage: Was ist das für ein Stück?

Wir wollen versuchen, so einen Vergleich zu machen zwischen Tänzen aus Ostfinnland und einem Tanzabend aus Westfinnland. Jeder hat so seine bestimmten Darstellungen an Tänzen oder Rhythmen. Und wir versuchen jetzt das hier einmal darzustellen. Einmal ein Tanzabend in Ostfinnland und dann ein Tanzabend in Westfinnland. Die Unterschiede.

Frage: Wenn jemand bei Ihnen mitmachen will, gibt’s da irgendwie Termine, wo die Leute sich einfinden können

Ja, wir proben einmal in der Woche mittwochs abends in den Nonnenwerthstraße in der Johanniskirche. Die haben einen großen Tagungsraum unten. Der steht uns zu freien Verfügung. Und wir proben von 19 bis 21 Uhr immer. Jeden Mittwoch. Und wer also Spaß kann gerne vorbei kommen, kann sagen, dass er Interesse zeigt. Ist alles kostenfrei. Wir erheben keine Beiträge.

Ganz umsonst ist es auch hier nicht, denn wer richtig einsteigen will in diese Tanzgruppe, der wird früher oder später auch die Trachten brauchen, die für die finnische Folklore typisch sind.  Das kann etwas kosten, auch wenn die Gruppe sich einen Fonds angespart hat mit sie aktive Mitglieder unterstützt, die sich das volle Ornat der Tänzer zulegen wollen.

 Wer sich über die Finnische Gemeinde näher informieren will, sollte sich Papier und Bleistift zur Hand nehmen. Nach der Musik werde ich noch ein paar Termine und Adressen durchgeben.

Musik

25 Jahre alt wurde die Finnische Gemeinde in Köln. Darum ging es heute in Studio ECK. Wer mehr wissen möchte, kann sich an Pfarrer Jari Suvila wenden: Grafenwerthstr. 86, 50937 Köln. Telefon: Köln 463260. Die Ausstellungen zur Geschichte der Reformation in Finnland und die mit Arbeiten zeitgenössischen Künstlern sind bis zum kommenden Donnerstag im Haus der Evangelischen Kirche zu sehen: Kartäusergasse 9.

Und wer Lust auf finnischen Volkstanz bekommen hat, der kann jeden Mittwoch von 19-21 Uhr zur Klettenberger Johanniskirche kommen in die Nonnenwerthstraße.

Das war’s für heute aus Studio ECK. Am Mikrofon verabschiedet sich Heinz-Peter Katlewski. Einen schönen Abend.


Teil 3 (von 3)

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© für das Manuskript bei Heinz-Peter Katlewski, 1997. 


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